#213: Sprechstunde: Finanzen für Beamtinnen – die wichtigsten Fragen
Shownotes
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00:00:05: Willkommen bei deinem Finanzpodcast des Vertrauens.
00:00:09: Ich bin Hava, Finanzberaterin und Bloggerin und nehme dich beim Thema Finanzen
00:00:14: und Versicherungen
00:00:15: an die Hand so dass du entspannt in deine finanziell freie Zukunft blicken kannst.
00:00:21: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge in der Femens Sprechstunde.
00:00:27: Heute bin ich wieder nicht allein, sondern
00:00:30: mit mir.
00:00:30: Hi!
00:00:31: Mia hat wieder ein Thema mitgebracht, was ihr häufig genannt habt.
00:00:35: Und heute haben wir das Thema Beamte und Beamtinnen.
00:00:39: Wir wollen euch so einen Rundumbogen geben durch all eure Fragen die so zu Beamten, Beamtinen kamen vielleicht auch ein paar Mythen, die dazu kamen.
00:00:48: Das ist auch so ein bisschen der Einstieg in den Podcasts Folge.
00:00:50: Viele Beamte denken glaube ich, dass sie schon komplett abgesichert sind was auf jeden Fall cool ist wenn man verbeamtet ist.
00:00:58: Man hat einen deutlich voll umfänglicheren Schutz als jetzt wenn nicht angestellt bin in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahle.
00:01:06: Nichtsdestotrotz gibt es auch hier ein paar Lücken, die der Staat nicht komplett abdeckt und die wir uns heute anschauen.
00:01:13: Die Fragen gingen auch so ein bisschen in die Richtung also Thema
00:01:17: B.U.,
00:01:17: Dienstunfähigkeit aber auch Krankenversicherungen spielt natürlich eine Rolle bei Beamten, auch Thema Altersvorsorge wie rechne ich meine Rentenlücke aus?
00:01:26: Und all das schauen wir uns jetzt an!
00:01:28: Ich würde sagen, wir starten direkt in die Podcastfolge durch.
00:01:32: Gerne!
00:01:33: Also meine erste Frage wäre, brauche ich als Beamte eigentlich einen BU?
00:01:37: Ja und nein!
00:01:39: Also ja und nein
00:01:41: wieso?!
00:01:42: BU Berufs- und Fähigkeitsversicherung zahlt ja wenn ich in meinem zuletzt ausgeübten Job nicht mehr... arbeiten kann unter fünfzig Prozent mindestens sechs Monate.
00:01:53: Das ist die Definition von Berufsundfähigkeit und wenn ich jetzt werbeamtet bin, habe ich auf jeden Fall einen höheren Schutz, wenn ich nicht mehr arbeiten kann.
00:02:04: Aber es funktioniert ein bisschen anders, wer denn zu sagen hat als Beamter, dass man nicht mehr arbeiten kann oder dass man noch weiterarbeiten kann.
00:02:12: In der Regel, wo müssen wir da drauf schauen?
00:02:15: Bei der Berufsunfähigkeit geh ich zum Arzt und der bestätigt das sich nicht mehr erarbeiten kann Hausarzt, Neurologe kann was auch immer sein je nachdem was man eben so hat.
00:02:25: Und dann erkennt die Berufsunfähigkeitsversicherung mich an und ich bekomme diese Zahlung ausbezahlt.
00:02:32: Und beim Beamten spielt natürlich der Dienstherr eine sehr große Rolle.
00:02:37: Das heißt, warum ich vorhin gesagt hatte ja und nein es braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung aber es braucht ne Berufsunfähigkeitesversicherung mit nem... Dienstunfähigkeitsschutz mit drin.
00:02:49: Was bedeutet das?
00:02:50: Umgangssprachlich sagen viele immer Dienstunfähigkeinsversicherung, die gibt es eigentlich gar nicht, dass ist immer eine BU mit einem Dienstunwähig- keits Schutz und der ist aber ganz wichtig bei Beamten weil der Dienstherr oder der Amtsarzt erkennt dich an als Dienstun fähig.
00:03:07: Das ist die Definition.
00:03:09: Und dadurch, dass ich zum Amtsarzt gehen muss, habe ich natürlich irgendwie andere Kriterien, die da erfüllt werden müssten.
00:03:15: Heißt es ganz wichtig, dass quasi diese Dienstunfähigkeit, wenn sie vom Dienstherren, vom Arzt bestätigt wird das die Berufsunfähigkeitsrente schon fließt und bezahlt wird und nicht nochmal ein anderer Arzt draufgucken muss der dann vielleicht wieder das anders bewertet weil der Arzt ja den Beruf in der Regel besser kennt.
00:03:36: Jetzt ein paar Beamtete.
00:03:37: Das heißt, es ist ganz wichtig, dass man eine View hat aber mit Dienstunfähigkeitsschutz.
00:03:42: Genau!
00:03:43: Also
00:03:43: sehr wichtig zum dazufügen?
00:03:46: Genau und was vielleicht auch noch mal ein Thema ist.
00:03:48: also weil ich es ja gerade zu Beginn gesagt habe brauche ich dann als Beamter wirklich eine und diese Versorgungslücke wenn ich jetzt als Dienstunfähiger gelte dann kriege ich natürlich auch eine Rente aus der Pension.
00:04:04: Ja, wo ich einen bezahle.
00:04:06: Aber was hier ein krasser Unterschied ist zur gesetzlichen Rente, dort haben wir ja die Erwerbsminderungsrente, die bezahlt werden würde.
00:04:13: Seht ihr immer im Rentenbescheid?
00:04:15: Die erste Zahl ist immer die Erwärmsminderung, die man bekommen würde wenn man gar nicht mehr Arbeit kann.
00:04:20: nochmal eine ganz andere Definition und bei Beamten ist es in der Regel dieses Ruhegehalt das man kriegen würde sind deutlich höher als das, was man in der Werbsminderungsrente bekommt.
00:04:33: Das heißt die Lücke ist für Beamte geringer.
00:04:36: Die beträgt ihr dreißig bis vierzig Prozent vom... Protokehalt, was man bekommt.
00:04:42: Und wir sagen ja als Faustform über Angestellten, dass man eher siebzig bis achtzig Prozent vom Protokalt absichern sollte weil die Absicherung die staatliche nicht so hoch ist.
00:04:51: also ihr seht es ist eine Lücke da auf jeden Fall und man muss auf diesen Dienstunfähigkeitsschutz achten.
00:04:58: aber diese Lücke ist kleiner das heißt man bezahlt ein bisschen weniger in der Regel für seine wu weil man ja nicht so viel abdecken muss dann entsprechend aber man muss halt ganz ganz krass darauf achten wenn man wirklich eine echte Dienst- und Fähigkeitsklausel hat.
00:05:12: Bei einer Praxis sehe ich immer wieder, dass manche eine unechte Dienst-und-Fähigkels-Klausel haben, die es nicht richtig definiert.
00:05:19: Das führt leider dazu, das man dann vielleicht keine Dienst-unfähigkeitz-Rente ausbezahlt bekommt.
00:05:24: D.h.,
00:05:24: die Definition ist ganz arg wichtig wie sie definiert ist.
00:05:28: Und es gibt ehrlich gesagt nur wenige Versicherer am Markt, die wirklich eine ECHTE Dienst-untfähigkehrs- Klausel drin haben.
00:05:35: Ja voll gefährlich eigentlich, als sich nicht auskennt.
00:05:38: Aber ... Beamten sind ja am Anfang auf Probe.
00:05:41: Was passiert mit der Dienstunfähigkeit, also bevor man eben dann doch auf Lebenszeit verbeamtet wird?
00:05:47: Ja das ist auch ganz ganz wichtig!
00:05:49: Also wenn ich Beamter auf Proben bin und dann Dienstunfähig werde, mir passiert irgendwie schlimmer Umfall, ich werde Krebskrank oder sonstiges habe ich keinen Anspruch auf Rohrstandsgehalt.
00:06:01: Es ist gar nicht.
00:06:03: Und das wissen viele nicht.
00:06:04: Deshalb ist es ganz wichtig, wenn man beamt auf Probe ist wieder zurückzugehen und genauso wie ein Angestellter abzusichern.
00:06:11: also man kann dann auch eine EU mit Dienstunfähigkeitsklausel machen Weil man ja schon Beamter auf Probe ist, es ist auch wichtig dass man das mit drin hat.
00:06:19: Das Ziel ist ja schon, dass man verbeamtet wird dann auf Lebzeit.
00:06:23: aber man muss eben ganz doll drauf achten, dass mal mehr absichert ungefähr siebzig bis achtzig Prozent von seinem Nettogehalt, dass da entsprechend ausreichend abgesichert ist weil als Probe-Beamter bekomme ich leider gar nichts und man weiß nie was im Leben passiert.
00:06:39: deshalb genau ist es ganz ganz wichtig sich hat es viele machen das nämlich nicht oder zu spät und dann passieren halt irgendwie immer unglückliche Fälle, wenn dann ja genau in diesen Probejahren irgendwas passiert.
00:06:56: Was passiert eigentlich, wenn Beamte jetzt in Elternzeit gehen?
00:06:58: Also was bekommen sie, wenn sie zwei bis drei Jahre für die Kehrarbeit zu Hause sorgen?
00:07:04: Im Prinzip ist es sehr ähnlich wie... bei Frauen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung angestellt sind.
00:07:12: Wir haben ja wenn wir in älteren Zeit gehen die Möglichkeit in der Gesetzlichen Rente Kindererziehungszeiten anrechnen zu lassen.
00:07:19: das geht in der Pension auch und auch da sind es bis zu drei Jahre pro Kind also sehr analog sehr ähnlich.
00:07:27: alles was darüber hinausgeht wird nicht angerechnet.
00:07:31: Also auch hier für Frauen, die verbeamtet sind haben wir wieder genau das gleiche Thema.
00:07:35: ich habe dadurch eine Rentenlücke.
00:07:37: wenn ich in Teilzeit arbeite oder halt in Elternzeit länger bin und gar nicht arbeite habe ich entsprechend eine Lücke über diese drei Jahre hinaus.
00:07:46: ich bekomme nicht alles angerechnet und wenn ich entscheide dann halt länger in Teil Zeit zu arbeiten habe ich hier entsprechend auch ne Lücke die zwar auch hier wieder nicht so hoch ist wie in der gesetzlichen Rente einfach weil die Beamtenpension höher ausfällt vom Niveau her.
00:08:04: Dadurch ist der Sprung natürlich nicht so hoch wie bei der gesetzlichen Rente, die halt deutlich geringer ausfält.
00:08:11: aber nichtsdestotrotz habe ich hier auf jeden Fall eine Lücke.
00:08:13: Ich hab auch mal ein bisschen ein Beispiel mitgebracht dass es etwas greifbarer wird.
00:08:18: also wenn ich jetzt zum beispiel sage sechs Jahre Elternzeit für zwei Kinder bekommt man sechs Jahre natürlich kein Gehalt und verliert gegebenenfalls drei Jahre Dienstzeit für die Pension, weil ich habe ja maximal pro Kind drei Jahre.
00:08:33: Wenn die aber ineinanderfallen diese Elternzeityahre... Weil die Kinder, man bekommt ja nicht immer drei Jahre ein Kind und dann drei Jahre wieder das nächste.
00:08:42: Sondern vielleicht auch zur selben Zeit sag ich mal, verliere ich dadurch natürlich Pensionen.
00:08:47: Und die Faustregel ist noch bisschen pro Jahr Elternzeit ohne Anrechnung.
00:08:51: von dieser Elternzeit sind da ca.
00:08:53: einem Prozent weniger pensionssatz.
00:08:56: wir kommen später zu der Pensionsrechnungen.
00:08:59: aber das kann man quasi einfach abziehen für die gesamte Rentenfase.
00:09:03: Heißt, wenn ihr jetzt zehn Jahre Elternzeit macht und man halt die drei Jahre, die vielleicht angerechnet werden.
00:09:09: Und dann halt quasi noch diese sieben mal eins, neun Prozent und zieht die dann ab?
00:09:14: Und hat die dann quasi als Rentenlücke in der Berechnung?
00:09:17: Du hast ja vorhin schon kurz angesprochen, Pension.
00:09:20: Wie genau sieht es denn aus, wenn ich jahrelang in Teilzeit arbeiten würde?
00:09:25: also wie sieht's Wie wirkt das sich auf die Pension aus?
00:09:28: Also ja, die wird proportional berechnet.
00:09:30: So wie bei der gesetzlichen Rente auch wenn ich natürlich irgendwie mich entschließe weiß ich nicht.
00:09:36: Fünfzig Prozent nur noch zu arbeiten kriege ich ja nur noch fünfzig Prozent vom Gehalt in der gesetzen Rente und krieg dann fünfzig prozent weniger Entgeldpunkte, die ich sammle weil ich ja fünfzig Prozent weniger gehalten habe.
00:09:48: Und hier bei den Beamten ist es sehr, sehr ähnlich.
00:09:50: Ich habe zum Beispiel wieder was dabei.
00:09:54: Zehn Jahre Teilzeit, fünfzig Prozent sind z.B.
00:09:57: dann nur fünf ruhegehaltsfähige Dienstjahre weil eigentlich hätte ich ja zehn?
00:10:03: gehabt, zehn Jahre Teilzeit.
00:10:05: Aber es werden nur fünfzig Prozent angerechnet weil ich einen fünfzig prozent arbeite und die rechnen dann eben mit den Dienstjahren.
00:10:10: also fünf Dienstjahre ergibt am Ende wenn ich natürlich ausrechne wieder genau das gleiche wie bei der gesetzlichen Rente auch dass sich prozentual halt die Hälfte weniger bekommen an Rente.
00:10:19: Und auch hier, wir kommen gleich zur Berechnung.
00:10:22: Ich weiß es immer ein bisschen abstrakt weil bei Beamten wird das etwas anders gerechnet.
00:10:27: wenn man diesen Höchstpensionssatz erreicht Das sind seventy-fünf Prozent.
00:10:33: also wenn man nie Teilzeit oder Elternzeit oder sowas gemacht hat Hat man dann quasi wenn wir jetzt eine Berechnungen wieder machen Lehrerin A-III, Besoldungsstufe.
00:10:45: Fünfzehn Jahre hat sie Vollzeit gemacht, zwanzig Jahre Teilzeit in fünfzig Prozent.
00:10:49: Wie müssten wir die Rente ausrechnen?
00:10:51: Wir haben fünfzehn Jahren eben Vollzeit, die rechnen wir an und dann zehn Jahre Ruhestandsgehalt weil sie ja zwanzich Jahre in fünfziv Prozent gearbeitet hat, deshalb die zehn Jahre.
00:11:03: Das heißt, wir haben fünfundzwanzig ruhe gehaltsfähige Jahre Und das ergibt dann ein Pensionssatz von vierundvierzigkommar acht Prozent statt eben den seventy-kommer siebenfünf Prozent, weil man nach den Jahren geht und dann gibt es halt diese Tabellen.
00:11:21: kriegt man anhand der Tabelle diese Prozente ausbezahlt.
00:11:24: Aber Pi mal Daumen könnt ihr euch merken, es ist wie bei der gesetzlichen Rente.
00:11:27: auch wenn ich fünfzig Prozent weniger arbeite habe ich sehr wahrscheinlich fünfzig prozent weniger Rente.
00:11:31: Vielleicht für euch auch was bedeutet das jetzt in diesem Beispiel?
00:11:35: Das wären zirka wenn man's ausrechnet für die Besoldungsstufe der Lehrerinnen mit diesen Art Dreizehn circa ein tausend Fünfhundert bis zwei Tausend Euro weniger Pensionen pro Monat also gar nicht so wenig.
00:11:47: Also
00:11:47: es gibt ja Privatbeamtinnen und Bundesbeamten.
00:11:50: Gibt es da bei der Absicherung Unterschiede, die viele einfach nicht auf dem Schirm haben?
00:11:55: Ja also vielleicht mal zu den Begriff Privatbeamte gibt es so als Begriff eigentlich gar nicht mehr.
00:12:01: Was damit gemeint ist sind eher so Beschäftigte... bei privaten Unternehmen, die früher aber Beamte waren.
00:12:08: Zum Beispiel die Deutsche Post.
00:12:10: Die ist ja jetzt privatisiert oder die deutsche Telekom oder sowas?
00:12:13: Oder die Bahn oder so ... die früher halt im Staatsdienst sozusagen waren.
00:12:18: Aber da gibt es nur noch wenige von, die haben so gewisse Sonderstatie, die man sich individuell angucken muss.
00:12:23: Deshalb kann ich da gar nicht so viel dazu sagen!
00:12:27: Echte Unterschiede gibt es ja nur zwischen Landes, Bundes- und Kommunalbeamten.
00:12:32: Was ist da der Unterschied?
00:12:33: Einmal die Beihilfesätze sind diese, die ich bekomme bei der Krankenversicherung oder Krankenversorgung was ich bezahlen muss.
00:12:42: Die sind sehr unterschiedlich.
00:12:43: zum Beispiel im Hessen und Bremen gibt es Sondermodelle Dann Pensionsberechnung im Detail, also diese Prozentsätze können sich unterscheiden über die wir gerade gesprochen haben.
00:12:54: Je nachdem in welchem Land ich zum Beispiel bin und die Krankenversicherungsregeln für die Anwarzeiten.
00:13:01: Also Anwarzeit bedeutet immer wie viele Jahre bin ich schon Beamtenanwärter?
00:13:06: Und dann gibt es halt bestimmte Abstufungen welche Regelungen ich in Anspruch nehme.
00:13:11: Das heißt ihr müsst bei euch in den Ländern gucken was genau für euch gilt.
00:13:17: auch zum Beispiel diese Besoldungsstufe, die ich gerade genannt habe.
00:13:20: Lehrerin A-III kann in Hessen ein anderes Gehalt geben als zum Beispiel in Bayern oder Baden-Württemberg.
00:13:27: Die Stufe ist zwar die gleiche wie man euch einkropiert aber der Satz, den man verdient, kann unterschiedlich sein.
00:13:33: Und das ist so ein bisschen der Unterschied zwischen diesen Beamtenstufen, die es gibt.
00:13:39: Und dieses Privatbeamte würde ich mal ausklammern weil da weiß ich selber leider auch zu wenig und ich denke dass sie Sonderregelungen haben.
00:13:47: Okay
00:13:47: wenn's eh nicht so viele gibt dann betrifft ihr wahrscheinlich auch nicht mehr?
00:13:50: Ja
00:13:50: genau!
00:13:51: Du hast ja vorhin schon Beihilfe genannt was es ja auch unterschiedlich ist.
00:13:55: wie siehts denn jetzt bei Beamten aus also im Krankheitsfall?
00:13:59: was deckt der Staat wirklich ab und wo bleibt man selber als Beamter auf Kosten sitzen, mit denen man halt eben auch nicht rechnet.
00:14:07: Also erst mal, was hast du für einen Eindruck über Beamte- und Krankenversicherungen?
00:14:12: Ich
00:14:12: denke halt, Beamte haben da schon viel mehr Vorteile und sind ja auch privat versichert.
00:14:18: Deswegen denke ich, dass die schon mehr bekommen weil sie vom Staat halt auch, weil die natürlich auch für den Staat arbeiten.
00:14:25: Ja
00:14:26: genauer also so ist es Das, was du kurz zusammengefasst hast so ein bisschen in aller Länge.
00:14:32: Es ist so bei Beamten das es Beihilfesetzer gibt... Meistens sind Beamte privat krankenversichert.
00:14:40: Sie müssen nicht unbedingt, aber es machen die meisten eigentlich, dass man sich privat krank versichert und sich dann anschaut, wie viel Beihilfe bekomme ich vom Staat?
00:14:48: Beihhilfe bedeutet halt wirklich, wie viele Prozent der Arztkosten übernimmt der Staat?
00:14:51: einfach für mich.
00:14:53: Standard-Beihilfesätze gibt's vom Bund und von den meisten Ländern.
00:14:57: Ledige Beamte bekommen fünfzig Prozent.
00:15:00: Beih Hilfe ... Fünfzig Prozent der Arbeitskosten mitzuhalten!
00:15:03: Mit zwei oder mehr Kindern, siebzig Prozent und wenn man eine Ehepartner hat, siebszig Prozent.
00:15:10: Wenn man noch mehr Kinder hat, achtzig Prozent.
00:15:14: Boah das ist schon viel!
00:15:15: Und für die Kinder selber eben auch diese achtzig Prozent, wenn man Kinder hat und die dann mitversichert sind.
00:15:22: Was ganz wichtig ist der Ehepardner wird nur dann in die Beihilfe einbezogen, wenn bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden?
00:15:31: Je nach Bundesland sind es zwischen zwanzigtausend bis fünfundzwanzig tausende Euro.
00:15:35: Das ist nochmal wichtig.
00:15:36: und ihr seht aber die Beihilfe deckt nicht hundert Prozent der Kosten, das wäre ja absurd.
00:15:40: also wenn der Staat jetzt alles bezahlen würde.
00:15:43: Die Differenz muss dann am besten eben die private Krankenversicherung abdecken Dass man sich eine private Krankenversicherung aussucht, die genau diese Sätze eben abdeckt.
00:15:54: Die ihr nicht bekommt je nachdem in welcher Lebenssituation ihr seid und in welchem Land.
00:15:58: wie gesagt da müsst ihr dann auch noch mal drauf gucken.
00:16:00: Auch da kann es Unterschiede geben.
00:16:01: aber das ist für die meisten Länder eigentlich so der Standardsatz.
00:16:05: Genau gibt's sowas wie...die PKV ist dann ein bisschen wie eine Restkostenversicherung.
00:16:10: also ja Ganz interessant auf jeden Fall.
00:16:14: Was muss man sich da anschauen?
00:16:17: Wahlleistungen im Krankenhaus, also Chefarzt, Zweibettzimmer ist je nach Bundesland nicht immer abgedeckt.
00:16:23: Also ihr müsst nicht denken dass man jetzt als Beamter auch nur die Chefartsbehandlung bekommt.
00:16:29: über den Beihilfesatz Da muss man dann über die PKV regeln wenn man das möchte.
00:16:34: Dass man sich halt dann quasi eine PKV raus sucht.
00:16:37: Premiumtarif ist, sag ich mal.
00:16:40: Bestimmte Zahnleistungen sind auch nur eingeschränkt sowie in der gesetzlichen Krankenversicherung auch und Brillen- und Seehilfen werden oft auch nur eingeschränkt, eben bezahlt genau.
00:16:50: Was würde ich da empfehlen?
00:16:51: In die Beratung zu gehen und halt wirklich zu gucken welcher Tarif passt zu mir, welche Beihilfesatz habe ich, welche gesundheitlichen Vorerkrankungen habe ich auch, wo bekomme ich überhaupt welchen Tarif?
00:17:02: also vor Anfragethema wieder das kennt ihr von uns, das empfehle ich eh auch.
00:17:06: für die Dienstunfähigkeit Aber natürlich auch für die Krankenversicherung kann man beides zusammenmachen.
00:17:11: Wenn ihr euch eh um das eine Thema kümmert, würde ich mich auch um das andere Thema kümmern.
00:17:15: Weil diese Gesundheitsfragen kann man nutzen eins zu eins für die WU oder wiederum von der WU in die private Krankenversicherung.
00:17:22: Deshalb ja guckt euch das auf jeden Fall genau an weil es macht keinen Sinn bei der PKV immer so ping-pong hin und her zu wechseln Denn jetzt werden Altersrückstellungen gebildet dass der Tarif im Alter nicht zu stark ansteigt den ihr bezahlt Auch wenn ihr Beihilfesätze habt.
00:17:38: Im Alter, wenn ihr in der Pension seid auch da zahlt der Staat ja nur einen gewissen Grad und nicht für immer irgendwie alles hundert Prozent.
00:17:45: Das heißt diesen Anteil müsst ihr ja selber irgendwie tragen, diesen Versicherungsanteil.
00:17:49: Und wenn ich nach fünf Jahren wieder eine andere Krankenversicherung wechsle dann wieder, dann werden diese Altersrückstellungen nichts mitgenommen.
00:17:56: das heißt mein Tarif kann halt im Alter dann explodieren.
00:17:59: Deshalb würde ich darauf aufpassen.
00:18:01: Jetzt
00:18:01: bleiben wir mal bei der Krankenversichung.
00:18:04: Ist es Pflicht für Beamte?
00:18:06: Privatversicher zu sein.
00:18:08: Und wenn ja, ist es eher ein Fluch oder ein Segen?
00:18:11: Ja ich hab's ja vorhin gesagt das sind in dem Sinne keine Pflicht aber es macht eigentlich jeder weil ich muss ja nur diese Restkosten abdecken und der Staat übernimmt ja relativ viel.
00:18:25: deshalb Fluch und Segen ist bisschen so... Schwierig zu sagen, ja.
00:18:30: Ich würde eher sagen es ist halt komplexer dadurch dass man halt drauf achten muss welchen Beihilfersatz ich habe mich um die PKV auch kümmern muss das ich mir irgendwie vernünftigen Tarif aufsuche.
00:18:40: Würde ich sagen es komplexe Vorteile sind natürlich mit der Beihhilfe.
00:18:44: wie gesagt muss ich keine Voll-PKV abschließen sondern eher so diese Restkostenversicherung.
00:18:50: auch ich sag das immer so ich mag dieses Wort nicht aber in dem Sinne heißt Bei einer PKV, wenn ich irgendwie eine Premium-PKV hab.
00:18:58: Ich bin dreißig oder so, zahle ich ja tausend Euro im Monat und wenn ich aber nur achtzig Prozent vom Staat irgendwie bekomme dann könnt ihr euch auch vorstellen kostet dieser Premium-Tarif dann halt auch irgendwie zweihundert bis vierhundert Euro im monat.
00:19:12: das lohnt sich ja natürlich.
00:19:14: also wer blöd dann die GKV in Anspruch zu nehmen wo man dann ja Einkommensabhängigkeit?
00:19:21: also ich kann es ja auch gar nicht als Beamter.
00:19:23: deshalb Ich habe ja auch die besseren Leistungen.
00:19:26: Und im Ruhestand ist es so, dass diese Beihilfesätze weiterhin bezahlt werden und zwar mit siebzig Prozent.
00:19:36: Also es ist jetzt nicht so, dass es im Ruhestand komplett einbricht und man dann sagt ja, da hab ich einen hohen PKV-Tarif, den ich zahlen muss.
00:19:43: Sondern das wären immer noch siebzig Prozent der Kosten bezahlt.
00:19:46: Das ist schon krass!
00:19:47: Ja, ich muss ehrlicherweise sagen, ich find's schade persönlich, dass keine Versicherungspflicht für Beamte gibt.
00:19:55: Ich verstehs manchmal nicht so hundert Prozent weil eigentlich die Krankenversicherungen ... Initial für alle gedacht.
00:20:03: Ich finde, ich persönlich finde wenn man halt sagt zum Beispiel bei den Angestellten sagt man ja, wenn die ab einem gewissen Einkommen haben dürfen sie in die PKV wechseln und das finde ich sollte bei Beamten auch so sein.
00:20:14: Wenn die halt besonders viel verdienen und sich das leisten können super aber durch die Beihilfe kann es sich halt jeder leisten.
00:20:22: Ja deshalb...ich stehe dem etwas kritisch gegenüber.
00:20:25: Aber wenn ich jetzt verbeamtet wäre würde ich natürlich auch in die PKV gehen glaub jeder.
00:20:31: Was sind Nachteile, Kinder nach Versicherung?
00:20:34: Also wenn ich Kinder hab und ich bin in der PKV selber muss meine Kinder natürlich auch PKV versichern.
00:20:39: es gibt ganz wenig Ausnahmeregelung wenn der Partner in der GKV ist Und X Y Z erfüllt ist dass die Kinder dann auch in die GK V gehen können also in die Familienversicherung.
00:20:50: aber ich muss halt bedenken das sich dann mehr Geld bezahle für die Absicherung.
00:20:54: Aber auch der Beihilfesatz gilt ja auch für meine Kinder Diese Achtzig-Prozent.
00:20:58: Genau, ansonsten Beitragsentwicklung im Alter hab ich ja vorhin schon gesagt.
00:21:02: das Nachteil weil ich sage nach dem wie alt ich bin, wie lange ich schon einbezahle in der PKV und eben nicht nach dem was ich verdiene.
00:21:11: entsprechend muss sich diesen Beitrag halt auch im Alter tragen können.
00:21:14: aber für die meisten Beamten ist es jetzt nicht so ein riesiges Problem.
00:21:18: Jetzt
00:21:18: würde ich mich fragen Was passiert denn bei Heirat
00:21:21: oder Scheidung?
00:21:22: Also Scheidungen zum Beispiel als Beamte.
00:21:24: Was passiert beim Versorgungsausgleich Und warum verlieren Frauen dabei mehr als sie denken?
00:21:30: Also, ich bin natürlich keine Rechtsanwältin.
00:21:33: Aber beim Versorgungsausgleich ist es so wenn ich verheiratet bin und ich lasse mich scheiden und ich habe zum Beispiel keinen Ihr Vertrag gemacht dann hab' ich im Gesetz in Deutschland eine zugewinnene Ausgleich.
00:21:45: Das heißt alles was sich erwirtschaftet hat in der Zeit wo man gemeinsam veranlagt worden ist wird dann einfach durch zwei geteilt und auf beide Partner gleichmäßig verteilt.
00:21:57: Ja, das heißt wenn ich fair beantet bin und vielleicht eine mega krasse Pension mir arbeitet habe über die Jahre kurz vor der Rente schaltet sich mein Partner dann von mir und er hat ne recht kleine Rente muss ich ihn vielleicht ausbezahlen?
00:22:14: also das heißt was bedeutet es?
00:22:16: Die Pension ist nicht geschützt vor dem Versorgungsausgleich.
00:22:19: auch die wird berücksichtigt.
00:22:21: alles wird in einen Topf gesetzt.
00:22:24: Aufgeteilt heißt ich muss auch meine Beamtenpension dann aufteilen mit meinem Partner, meiner Partnerin.
00:22:30: Genau ob man das dann als fair für sich wahrnimmt oder nicht.
00:22:34: Das muss jeder natürlich selber entscheiden.
00:22:36: aber was macht Sinn?
00:22:38: Gedanken zu machen und zu enthalten.
00:22:39: Man kann es auch noch während der Ehe tun, also wenn man jetzt geheiratet hat und zehn Jahre keinen Ehevertrag hatte, kann man immer noch einen machen.
00:22:47: Und man kann auch seinen Ehe-Vertrag jederzeit anpassen weil das Leben sich ja anpasst.
00:22:52: Da würde ich mir einfach guten rechtlichen Rat holen und da zu einem Anwalt, Anwältin gehen und das dann über den Notar
00:22:59: machen.
00:23:00: Also viele Beamtinnen denken ja okay die Pension wird schon reichen und denken gar nicht an seinem ETF-Sprachlamm.
00:23:07: Stimmt es?
00:23:08: Braucht man eigentlich wirklich gar keinen oder ist das eher ein gefährlicher Trugschluss.
00:23:12: Ja, aber das sehe ich ganz oft... Ich krieg echt viele Nachrichten auf Instagram wo viele so schreiben wenn wir dieses wie viel verdient machen.
00:23:22: Viele oft dann so schreiben ich bin Beamten denkst du ich muss Altersvorsorge machen oder nicht?
00:23:29: und dann denke ich immer so Ja, es ist ein bisschen zu kurz gedacht.
00:23:34: Also ich kann verstehen dass man denkt das man sehr gut abgesichert ist, ist man in der Tat auch?
00:23:38: die Beamtenpension fällt um einiges höher aus als die gesetzliche Rente.
00:23:43: trotzdem haben wir einen eine Lücke.
00:23:46: Ja, wir sehen immer so zwanzig bis dreißig Prozent Lücke im Vergleich zu dem was man vorher verdient hat.
00:23:53: Wenn man selber sagt ich komme damit klar da muss sich keine Altersvorsorge machen.
00:23:59: wenn man allerdings sagt zwanzichdreißig prozent sind ja auch nicht so wenig Geld das fehlt mir schon im Alter weil ich einen gewissen Lebensstandard habe dann ist es natürlich wichtig dass ich Altersforsorge mache.
00:24:09: Dann insbesondere als Frau wenn ich natürlich diese Teilzeit Themen hab haben wir gerade gesehen dann reduziert sich das enorm.
00:24:16: Da bin ich dann eher im Bereich irgendwie forty-fünfzig Prozent, die mir fehlen.
00:24:20: Und das ist schon wieder eine größere Lücke, wo man sagt ... Doch auch wenn sie vom Volumen her höher ausfällt, die Pension habe ich trotzdem noch eine relativ große Lücke zu meinem Gehalt, was ich vorher hatte und einen Lebensstandard an den ich mich vielleicht gewohnt hab so dass ich auf jeden Fall schon private Altersvorsorge machen sollte.
00:24:42: also Wenn wir ja immer diese Prozentrechnung machen, sieht man ja oft auch dieser Maximalwert ist er bei einsehbzig Komma sieben fünf Prozent.
00:24:50: Da muss man dann da darf gar nichts passiert sein in seiner Laufbahn sehr unrealistisch weil man hat irgendwie immer vielleicht was, vielleicht eine Krankheit.
00:24:58: Ich weiß es nicht.
00:24:59: Es gibt zu viele Themen und dann ist die Lücke ja immer noch zu den hundert Prozent, dreißig Prozent.
00:25:04: also.
00:25:05: Deshalb, ja es ist wichtig.
00:25:07: Dass man das macht und lasst euch dann nicht irgendwie in zu viel Sicherheit wiegen.
00:25:15: Was das Schöne aber ist ihr habt ja einen Vorteil dass es viel weniger Lücke ist und dass das viel viel einfacher geschlossen ist mit weniger Geld was ich monatlich investieren muss und vielleicht kann ich auch etwas später anfangen wenn ich noch gewisse andere Themen habe.
00:25:29: Ich würde lieber einfach weniger Geld weil Zeit ist Geld am Ende.
00:25:33: Aber Ja, ich würde schon auch empfehlen so als Faustregel für Beamte.
00:25:38: Fünf bis zehn Prozent vom Netto-Einkommen sollte man langfristig sparen und investieren.
00:25:43: bei Angestellten sagen wir immer ungefähr zwanzig Prozent.
00:25:46: also ihr seht es ist prozentuell etwas weniger aber es gibt euch ein Puffer im Alter und auch die Möglichkeit zum Beispiel Früher vielleicht in Pensionen zu gehen, weil auch das hat natürlich Abschläge.
00:25:56: Wenn ich dann doch sage okay, ich will nicht mit Sechzig, sondern mir geht es eigentlich so gut oder ich würde es halt in meinen Enkeln verbringen oder so, dass sich's vorziehen kann ohne dass ich krasse finanzielle Einbußen habe.
00:26:07: Also
00:26:07: ganz wichtig immer ein Listchen!
00:26:11: So wie berechnet sie sich?
00:26:13: die Pension und welche Lücken bleiben trotzdem?
00:26:16: Also das will ich mal mit euch durchgehen, weil ich immer wieder Fragen dazu bekomme.
00:26:20: Und auch in vielen Webinaren und so, weil da immer viel über die gesetzliche Rente spreche und ja da auch zeigt wie man da die Lücke gut berechnen kann.
00:26:28: mit der Rentenauskunft also bei der Pension ist es so Das Ruhegehalt was man bekommt wird berechnet durchs ruhegehaltsfähige Dienstbezüge Also diese Jahre, die wir haben und den Ruhegehaltssatz.
00:26:43: Der maximale Pensionsanspruch sind wie gesagt diese einsehbzig Komma sieben fünf Prozent Und die werden aber erst erreicht wenn man vierzig Jahre wirklich verbeamtet war.
00:26:54: also ihr seht schon Das ist nicht immer so realistisch, weil vierzig Jahre Verbeamtung muss ich auf jeden Fall spätestens mit siebenundzwanzig verbeamtet worden sein.
00:27:03: Ist bei vielen ja nicht unbedingt immer der Fall.
00:27:05: wenn ich zum Beispiel dran denke Ich mache ein Jura-Studium erst Staatsexamen und werde dann später Richter oder so Dann bin ich wahrscheinlich nicht direkt verbeamten mit siebundzwundzig So.
00:27:17: Das heißt, ich habe wieder dieses Beispiel dieser Lehrerin dabei.
00:27:20: A-III verbeamtet mit Achtundzwanzig bei Lehrern etwas realistischer.
00:27:25: Ja weil da das Studium ja einfach nicht so lange ist wie es bei Juristen.
00:27:29: Stimmt!
00:27:30: Dann sagen wir Pensionen mit Sechzig.
00:27:32: Wie viele Dienstjahre ergibt es?
00:27:34: Sechszig minus achtundzwantig ergibt neun und dreißig Dienstj Jahre.
00:27:37: Das ergibt also circa einen Pensionssatz.
00:27:40: dann von Neunundsechzig Kommandnein sechs Prozent.
00:27:44: Ihr letztes Protogehalt war bei sechstausend Euro Proto.
00:27:49: Das heißt, wir nehmen jetzt die sechstausend mal neunundsechzig Komma Neun Sechs und das ergibt viertausend zweihundert Euro Prato Pension.
00:27:57: Netto nachsteuern muss ich dann natürlich rechnen, weil ich muss trotzdem mal alte Steuern bezahlen.
00:28:01: Das läuft dann ganz normal wie bei Angestellten auch.
00:28:04: Einmal Einkommenssteuer und einmal natürlich die PKV-Beiträge und Pflegeversicherung, die ich bezahl würde ich bei dieser Person ... Ich habe es jetzt geschätzt.
00:28:14: das ist natürlich abhängig davon wann ihr da in den Rente geht.
00:28:16: Da könnt ihr so Rentenbesteuerungsrechner nutzen.
00:28:19: Die gibt's online, die so ein bisschen den Wert annähern.
00:28:24: Wert, den man irgendwie grob sich anschauen kann.
00:28:27: Aber genau hier sind das dann ungefähr so zwei tausend acht hundert bis dreitausend dreihundert Euro.
00:28:32: ganz wichtig dass ist der wert den ich ja dann aufs Konto bekommen.
00:28:36: was viele vergessen mit einzukalkulieren ist die inflationen.
00:28:39: zweitausends euro heute damit kann ich mir ganz andere dinge kaufen als zweitaussend euro in zwanzig jahren.
00:28:46: Weil die Preise ja so gestiegen sind, kann ich mir mit den zweitausend Euro weniger kaufen.
00:28:50: Das heißt es müsst ihr natürlich immer berücksichtigen dass ihr vielleicht dieses Geld bekommt aber das entsprechend auch die Inflation mit reingerechnet werden muss.
00:28:59: Genau!
00:28:59: Aber das ist einfach das Beispiel wie's funktioniert.
00:29:02: Ihr braucht eure Jahre ungefähr und dann berechnet ihr den Satz ausgehend von den einseitig Komma sieben Fünf die bei vierzig Jahren angegeben werden.
00:29:10: Dann habt ihr Brutto und vom Brutto müsst ihr erstmal netto ausrechnen und dann noch die Ininflation mit einkalkulieren.
00:29:16: Genau, that's it.
00:29:17: Also eigentlich ist es relativ easy.
00:29:20: Ihr müsst aber halt gucken und projizieren für euch wie viele Jahre werdet ihr in der Zukunft haben?
00:29:25: Wie viele Jahre macht ihr Elternzeit?
00:29:26: Wie viel macht ihr Teilzeit vielleicht?
00:29:28: Aber eigentlich lässt sich das ganz gut projiziere.
00:29:31: und in welcher Stufe landet ihr maximal?
00:29:35: also diese Art dreizehn Besoldungsstufe ist jetzt für eine Lehrerin.
00:29:40: Wenn ihr anstrebt, Schulrektorin zu werden dann kann das natürlich die Stufe wieder hochgehen so.
00:29:46: Das heißt es kommt auch ein bisschen auf eure Karriereplanung an.
00:29:49: Was würdest du eine achtundzwanzigjährigen Lehrerin raten?
00:29:53: Die in ihren ersten Berufsjahren ist ersten drei Dinge zu erledigen
00:29:58: direkt.
00:29:58: Ja, also als allererstes Dienst- und Fähigkeitsversicherung abschließen.
00:30:03: Das würde ich einfach so früh wie möglich machen weil es einfach am günstigsten ist und weil dann keine gesundheitlichen Themen dazwischen kommen.
00:30:09: Ich weiß ja aus der Erfahrung, weil wir viele Lehrerinnen bei uns haben das Lehrernsein natürlich auch ein psychisch anstrengender Beruf sein kann und wenn man da schon irgendwelche Vorerkrankungen hat, dann schauen die Versicherer gleich doppelt und vierfache und fünffach hin, wenn man irgendwas schon hatte vorher wird einfach schwieriger.
00:30:26: Deshalb würde ich es euch empfehlen, das so früh wie möglich idealerweise vielleicht auch schon im Studium zu machen weil da einfach so ein bisschen der Gefahr besteht und wir gucken ja jetzt gerade auf die Lehrerin.
00:30:37: Da ist halt einfach nicht so unrealistisch.
00:30:39: genau deshalb würde ich erst als allererst das war Dann, als Zweites würde ich halt mir das Thema private Krankenversicherung natürlich anschauen.
00:30:47: Das kann ich eigentlich in einem Schwung mit der BU zusammen machen oder Dienstundfähigkeits- versicherung zusammenmachen weil ja viele machen falschen Tarif oder schließen irgendwas Billiges ab und sind dann unzufrieden dass die Beiträge so in die Höhe schellen, dass sie doch zu viel bezahlen und springen dann eben pingpong verlieren die Altersrückstellungen deshalb nicht nur auf dem Preis achten sondern eben auch hier eine Voranfrage mache sich genauer anscha... welche Tarif und auch genau mal projizieren, wenn ich jetzt gerade im Ref bin.
00:31:16: Wie könnte mein Leben in der Zukunft aussehen?
00:31:18: Wie groß könnte mein Beihilfesatz sein und kann ich mir diesen Tarif dann auch genauso leisten?
00:31:23: Macht das so Sinn für mich dass man daran ein bisschen denkt und etwas mittelfristigen bis langfristigen Horizont hat und nicht einfach immer Billigste, checkvierundzwanzig abgeschlossen und fertig.
00:31:35: Das würde ich nicht empfehlen, das ist echt ganz schwierig.
00:31:39: Genau!
00:31:39: Und als dritten Punkt für dich sagen private Altersvorsorge?
00:31:43: Ich würde ja immer im Game drin... Ja also private Altervorsorge, ETF-Sparplan so früh wie möglich einfach anfangen.
00:31:50: Wenn ich die Möglichkeit habe mal zwanzig, fünfzig Euro anzufangen dann ist es immer besser so früh Wie möglich anzufagen als das immer aufzuschieben Weil es kommen immer ganz viele andere Themen im Leben dazwischen.
00:32:01: Insbesondere finde ich, wenn man dreißig plus wird in die Familienplanung geht dann hat man ganz andere Verantwortung als wenn nicht noch.
00:32:12: Ja, jetzt sie ist achtundzwanzig.
00:32:14: Hat vielleicht noch keine Kinder selber und jetzt eigentlich die nächsten vier fünf Jahre auch ganz gut was wegsparen kann und auch vorsorgen kann, Vermögensaufbau privat machen kann um ihr vielleicht eine eigene Immobilie zu kaufen oder Altersvorsorge zumachen oder eben auch das für andere Investitionen einzusetzen.
00:32:34: Genau deshalb ja würde ich das mitbringen.
00:32:36: Okay
00:32:37: sehr gute Punkte.
00:32:39: War das deine letzte Frage?
00:32:40: Ja,
00:32:41: das war meine letzte
00:32:41: Frage.
00:32:42: Sehr gut!
00:32:43: Ja cool es waren auf jeden Fall ein paar interessante Fragen dabei.
00:32:46: ich hoffe wir konnten euch einiges mitgeben.
00:32:48: zu den Themen.
00:32:48: mich weiß es war alles ein bisschen so oberflächlicher weil wir halt einfach mal eure fragen gesammelt haben und die Fragen waren die am häufigsten kamen.
00:32:57: wenn ihr zu einzelnen Themen tiefere Fragen habt und sagt hava steigt mal ganz tief in die dienstunfähigkeitsversicherung ein mit dieser du-Klausel das interessiert mich.
00:33:05: was ist echt was ist unecht?
00:33:07: oder mal noch ein bisschen mehr zu Pensionslückenberechnungen oder so.
00:33:12: Dann schreibt uns einfach gerne, weil dann machen wir das super gerne!
00:33:15: Wir versuchen ja bei den Sprechstunden immer auf euch einzugehen und was euch interessieren könnte, was wir Fragen von euch zugestellt bekommen, versuchen es dann so ein bisschen aufeinander aufzubauen.
00:33:24: Deshalb sagt er gerne Bescheid und wenn du einen Beamtenstatus hast oder der irgendwie bald kommt oder so und du das Thema BU- oder auch PKV angehen möchtest, dann komm super gerne zu uns in die Beratung, du kannst einfach einen Termin ausmachen... online von überall aus in Deutschland möglich, also einfach Online-Temminbuchen.
00:33:43: Wir haben ganz viele Erfahrungen im Bereich habt ihr ja vielleicht auch schon gehört.
00:33:47: Ganz viele fünf Sterne Bewertungen.
00:33:49: schaut euch die gerne mal an und dann freuen wir uns wenn wir euch vielleicht den ein oder anderen in der Beratung wieder sehen!
00:33:55: Und ansonsten würde ich sagen wir danken euch für eure Aufmerksamkeit und tollen Fragen und hoffentlich sehen wir uns wieder in der nächsten Woche.
00:34:04: bis
00:34:04: bald!
00:34:04: Ciao.
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